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Aktuelle Gruppengründungen

Die hier aufgeführten Gruppen befinden sich in der Gründungsphase und suchen weitere Mitstreiter*innen. Bei Interesse finden Sie hier unsere Kontaktdaten.

Weitere Informationen zu den Inhalten der Gruppen werden wir Ihnen nach und nach zur Verfügung stellen.

  • Power Kids (Kinder im Rollstuhl)

Alltagsbewältigung mit AD(H)S bei Kindern
Neue Selbsthilfegruppe gründet sich in Telgte

eine Frau steht vor einer Wand und lächelt in die Kamera

Warendorf, 02.10.2019: Warendorf, 02.10.2019: Sätze wie „Es liegt doch nur an der falschen Erziehung.“ „Nachgiebigkeit hilft bei dem Kind auch nicht“ oder sogar „Mal so richtig was auf den Po hat auch noch nicht geschadet.“, kennt Melanie Ueding, Mutter von zwei Kindern. Wenn sie solche Aussagen hört, geht es um ihren Sohn, der neun Jahre alt ist und von der so genannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, kurz AD(H)S, betroffen ist.

Was bedeutet AD(H)S

Hinter dem Begriff AD(H)S verbergen sich Funktionsstörungen in Gehirnabschnitten, die für die Konzentration, Wahrnehmung und Impulskontrolle zuständig sind. Das Gleichgewicht wichtiger Botenstoffe, sogenannter Neurotransmitter, ist gestört, so dass Reize von einer Nervenzelle zur anderen nicht mehr richtig weitergeleitet werden. Es findet keine ausreichende Filterung ankommender Reize statt, so dass Kinder mit AD(H)S einer andauernden Reizüberflutung ausgesetzt sind. Mögliche Folgen: Ein besonders großer Bewegungsdrang, geringere Konzentrationsfähigkeit und impulsives Handeln. Kinder, die von AD(H)S betroffen sind, ecken an. In der Schule gelten sie oft als „Zappelphilipp“, als unruhige Schüler*innen, die sich schlecht auf die Aufgaben konzentrieren können und im Unterricht auffallen. Vielen AD(H)S-Kindern fällt es schwer, soziale Beziehungen aufzubauen, Freunde zu finden und gemeinsam Freizeit zu verbringen.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie im nachfolgenden Dokument

Ein erstes Treffen ist für Freitag, den 08. November 2019 von 15:00 bis 17:00 Uhr geplant. Interessierte Eltern von Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren können sich melden bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org.


Neue Selbsthilfegruppe für Trauernde in Warendorf

eine brennende Kerze

Warendorf, 02.10.2019: Wenn plötzlich ein Angehöriger oder eine nahe stehende Person stirbt, sehen sich Menschen, die zurückbleiben, plötzlich mit vielen Fragen und unerwarteten Situationen konfrontiert. Angehörige und Freunde müssen benachrichtigt, die Beerdigung organisiert und Formalitäten geklärt werden. Erst wenn diese Dinge „abgearbeitet“ sind, kommen die meisten Trauernden dazu, sich ihrer Trauer so richtig bewusst zu werden. Gefühle wie Ohnmacht, Verzweiflung, Hilflosigkeit und das Vermissen der verstorbenen Person machen den Hinterbliebenen zu schaffen. Dazu kommt, dass viele Trauernde das Gefühl haben, möglichst schnell wieder funktionieren, den Alltag weiterleben und die eigene Trauer irgendwie bewältigen zu müssen - ein Spannungsfeld für Trauernde in unserer Leistungsgesellschaft. Wenn Hinterbliebene auch noch nach längerer Zeit von ihrer Trauer sprechen wollen, sorgt dies nicht selten für Irritationen. Die Erwartung von Außenstehenden, dass es doch jetzt einmal „gut sein muss“, spüren viele.

Das erste Treffen der neuen Selbsthilfegruppe findet statt am 5. November 2019 in den Räumlichkeiten der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf, Waterstroate 6, 48231 Warendorf. Weitere Treffen sollen jeden ersten und dritten Dienstag eines Monats durchgeführt werden. Die ersten Treffen werden von der Trauerbegleiterin Tanja Stammkötter unterstützt. Interessierte sind herzlich willkommen und können sich melden bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie im nachfolgenden Dokument


Selbsthilfegruppe an-ders-sein
Sexueller Missbrauch (in der Kindheit) - Mit den Folgen leben

Warendorf, 18.07.2019: Die Gruppengründerin wünscht im Rahmen einer Selbsthilfegruppe den Austausch unter Menschen, die wie sie in der Kindheit von Erwachsenen missbraucht wurden und lebenslang mit den Folgen zu kämpfen haben. In ihren Alltagsbezügen macht sie die Erfahrung, dass Menschen über dieses Thema nicht reden möchten und auch nicht verstehen, warum sie in manchen Dingen anders ist als andere.
Die Gruppe richtet sich an Männer und Frauen mit Missbrauchserfahrungen. Eine Therapie ist nicht zwingend Voraussetzung. Es handelt sich jedoch nicht um ein professionell begleitetes Angebot, sondern ausschließlich um einen Austausch unter Betroffenen.

Das erste Treffen findet statt am Donnerstag, 12. September 2019 um 19:00 Uhr. Alle weiteren Treffen sind monatlich am jeweils ersten Donnerstag im Monat geplant.

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Gründung eines Treffens für Eltern und Angehörige von Drogensucht Betroffener im Kreis Warendorf

Warendorf, 18.07.2019: „Schmeiß ihn doch einfach raus!“ - Das kennen sie alle: die genervten Tipps von Freunden oder von Verwandten, wenn Eltern versuchen, über die Suchtprobleme ihres Sohns oder ihrer Tochter zu sprechen. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland rund 600.000 Familien betroffen sind. „Alle Außenstehenden haben eine Lösung parat – aber Verständnis finden wir nur hier“, sagt ein Elternpaar, das seit kurzem in eine Gruppe geht, in der sich Eltern und Angehörige von Drogensucht Betroffener regemäßig treffen. Ihr Sohn konsumiert Cannabis und hat gerade den Ausbildungsvertrag gekündigt bekommen, weil er es einfach nicht mehr schafft morgens aufzustehen. Er ist schon über 18 Jahre und sie wissen nicht, wie es jetzt weitergehen soll. Die ständigen Konflikte und Sorgen haben sie völlig aufgerieben und belasten auch die zwei kleineren Geschwisterkinder sehr.

Auch im Kreis Warendorf wird nun ein solches Treffen, nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe, initiiert. „Das Leiden von Eltern und Angehörigen, der großen Anzahl an Drogenabhängigen im Kreis Warendorf ist groß“, wissen die kommunaler Fachpartner.

Ein ersten Treffen findet statt am 24. September 2019 um 19.00 Uhr in der Schuhfabrik in Ahlen. Interessierte Eltern und Angehörige können sich vorab an folgende Ansprechpartnerin wenden: Frau Renate Theissen-Beckmann von der quadro Sucht- und Drogenberatung Ahlen, Tel. 02382 89 31 28 E-Mail: r.theissen-beckmann@caritas-ahlen.de
Informationen zum Landesverband der Angehörigenselbsthilfe ARWED e.V. unter www.arwed-nrw.de

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Licht und Schattenseiten bei Hochsensibilität
Neue Selbsthilfegruppe für Betroffene

ein Baum wächst symbolisch aus einem Glas

Warendorf, 12.07.2019: Um es vorweg zu nehmen: Hochsensibilität oder anders ausgedrückt Hochsensivität ist keine Krankheit, auch wenn es sich für hochsensible Menschen manchmal so anfühlt. Hochsensible Menschen nehmen ihre Umwelt anders wahr als andere – umfangreicher und intensiver. Normalerweise arbeitet das Nervensystem wie ein Filter und selektiert sämtliche Impulse nach Art und Umfang. Bei Hochsensiblen funktioniert dieser Filter anders, so dass sie eine erhöhte Empfänglichkeit für innere und äußere Reize haben.

Die erhöhte Reizempfänglichkeit stellt viele Betroffene vor besondere Herausforderungen. Das kennt auch Silke Lambert, die seit vier Jahren von ihrer besonderen Art der Wahrnehmung weiß: „Hochsensibilität ist ein Gesamtpaket von Licht- und Schattenseiten. Einerseits verfügen Hochsensible über besondere Befähigungen und Begabungen, merken aber auch, wie die Hochsensibilität sie begrenzt und belastet“.

Wie gehen andere mit ihrer Hochsensibilität um, und wie kann man sich gegenseitig stärken? Welche Tipps und Lösungsmöglichkeiten rund um das Thema Hochsensibilität können weitergegeben werden? Das erste Treffen der neuen Selbsthilfegruppe findet am Montag, 26.08.2019 um 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf, Waterstroate 6, 48231 Warendorf statt. Betroffene, die Lust haben, sich darüber auszutauschen, sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org.

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AD(H)S bei Erwachsenen

die grafische Abbildung eines gehirns-links die Logik rechts die gefühle

Quelle ©: pixabay

Warendorf, 10.07.2019: Wolfgang Amadeus Mozart, Albert Einstein und Winston Churchill und noch viele weitere Berühmtheiten hatten eins gemeinsam: AD(H)S, vollständig ausgedrückt: Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts)störung. AD(H)S sorgt bei vielen Betroffenen für einen großen Leidensdruck, macht sie aber auch zu Persönlichkeiten mit besonderen oder sogar herausragenden Begabungen.

AD(H)S ist eine Erkrankung, die anders als Masern oder Windpocken nicht auf den ersten Blick eindeutig zu erkennen ist. Zu den Symptomen von AD(H)S gehören insbesondere Unaufmerksamkeit und Impulsivität. Und doch gibt es einen Unterschied zwischen ADS und ADHS, nämlich die Hyperaktivität, die bei der ADHS dazu kommt. Menschen, die unter AD(H)S leiden, werden oft als „Zappelphillipp“ wahrgenommen, wohingegen Menschen mit ADS eher als verträumt, in sich gekehrt und wie der „Hans-Guck-in-die-Luft beschrieben werden.

Die Treffen der Selbsthilfegruppe sollen monatlich in den Räumlichkeiten der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf an der Waterstroate 6 stattfinden. Ein erstes Treffen ist bereits für den 19. September 2019 in der Zeit von 19:30 – 21:00 Uhr geplant. Betroffene, die sich angesprochen fühlen, sind herzlich dazu eingeladen, sich bei Interesse bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org zu melden.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie im nachfolgenden Dokument

 

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