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Aktuelle Gruppengründungen

Die hier aufgeführten Gruppen befinden sich in der Gründungsphase und suchen weitere Mitstreiter*innen. Bei Interesse finden Sie hier unsere Kontaktdaten.

Gruppengründung: Wenn das Essen zum Problem wird

Austausch mit Gleichbetroffenen in neuer Selbsthilfegruppe

Warendorf, 09.11.2021: Anorexie, Bulimie und Binge Eating. Drei unterschiedliche Krankheitsbilder zum Thema Essstörungen, die eine Gemeinsamkeit haben: Das Essen, ein lebensnotwendiger und in der Regel genussvoller Vorgang, ist bei Betroffenen zu einem Problem geworden. Bei der Anorexie, auch als Magersucht bekannt, schränken Betroffene die Nahrungszufuhr immer weiter ein und nehmen bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen immer weiter ab. Bei der Bulimie haben Betroffenen immer wiederkehrende Heißhungerattacken, in denen sie unkontrolliert essen. Nach solchen „Fressanfällen“ haben sie große Angst zuzunehmen. Um dies zu vermeiden, erbrechen sie, nehmen Abführmittel oder treiben exzessiv Sport. Bei der Binge-Eating-Störung hingegen kommt es zu regelmäßigen, nicht kontrollierbaren Essanfällen. Betroffene nehmen dabei eine große Menge an Nahrungsmitteln auf, essen meist sehr schnell und verspüren dann ein unangenehmes Völlegefühl.

Anorexie, Bulimie, Binge Eating

Alle Krankheitsbilder stellen nicht nur ein gesundheitliches Risiko für Betroffene dar, sondern erzeugen einen großen Leidensdruck. Dabei ist jeder Mensch einzigartig, und hinter jeder Essstörung steht eine ganz persönliche Geschichte. Ganz gleich ob bei einer Anorexie, einer Bulimie oder beim Binge-Eating. Für viele Betroffene fühlt sich das Leben mit einer Essstörung an wie ein Tunnel ohne Ende. Es gibt kein Licht, keine Hoffnung, keine Perspektive, sondern nur Verzweiflung.
Aus diesem Tunnel heraus zu finden und wieder Mut zu entwickeln, ist für die meisten nicht leicht. Ein Weg hinaus ist, sich mit der eigenen Situation aktiv auseinander zu setzen, die eigenen Empfindungen und Erlebnisse, die bewegen und belasten zu reflektieren und sich mit Gleichbetroffenen auszutauschen. Diese Erfahrungen haben auch die beiden Gründerinnen der neuen Selbsthilfegruppe gemacht. Beiden ist während eines Klinikaufenthaltes klargeworden, dass neben der allgemeinen Therapie vor allem der Austausch in einer Gruppe wertvoll ist: „Die Gespräche mit Gleichbetroffenen haben uns unterstützt und motiviert. Das Gefühl, nicht alleine damit zu sein und verstanden zu werden, gibt Kraft und Mut,“ so die beiden Gruppengründerinnen.

Voraussetzung für die Teilnahme

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen gründen sie nun eine Selbsthilfegruppe, um sich mit Gleichbetroffenen in einer offen und vertrauensvollen Atmosphäre auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. Die beiden Gründerinnen sind Anfang 30 und würden sich über Interessierte Frauen und Männer ab 21 Jahren freuen. Voraussetzungen für die Teilnahme an den Gruppentreffen sind Therapieerfahrungen und die Einsicht, an einer Essstörung zu leiden.

Kontaktdaten


Die Treffen finden jeden ersten und dritten Dienstag im Monat in den Räumlichkeiten der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf statt. Ein erstes Treffen ist für den 07. Dezember 2021 geplant. Die Teilnahme ist begrenzt. Teilnehmende müssen einen 3G-Nachweis erbringen.
Interessierte können sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org anmelden.


The lucky few - Familien mit Kindern mit Down-Syndrom

Neue Gruppe für Familien in Beckum und Umgebung

Warendorf, 30.09.2021: Eine junge Familie aus Beckum hat eine Gruppe gegründet zum Thema "Familien mit Kindern mit Down-Syndrom".
Geplant sind Treffen mit den ganzen Familien alle zwei Monate, und zwar jeweils am ersten Sonntag eines ungeraden Monats. Eingeladen sind alle: Eltern, Geschwister, Freundinnen und Freunde, Großeltern, auch nicht betroffene Familien. Es geht darum, sich auszutauschen, miteinander Spaß zu haben und letztlich auch das Thema "Down-Syndrom" mehr ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.
Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Treffen draußen stattfinden. Die Initiatorin hofft, dass sich im Laufe der Zeit Freundschaften entwickeln und sich einzelne Familien auch zwischendurch einmal treffen.

Auftakt war ein Treffen im Vier-Jahreszeiten-Park in Oelde. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich fünf Familien. Auf Picknickdecken in gemütlicher Runde kamen alle schnell ins Gespräch. Alle Kinder mit Down-Syndrom hatten auch Geschwisterkinder - an Spielgefährt*innen mangelte es also nicht. Schon in der ersten halben Stunde kamen neben dem ersten Kennenlernen auch Themen wie "Pflegegrade" und "Hilfsmittelversorgung" auf und die ersten praktischen Tipps wurden ausgetauscht.

Das nächste Treffen findet am Sonntag, 7. November 2021 um 09.30 Uhr in der Turnhalle der Innosozial in Ahlen am Röteringshof 34 - 46 statt.
Interessierte können sich gerne melden. Entweder bei uns in der Kontaktstelle unter der Telefonnummer 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org oder auch direkt bei der Initiatorin Jennifer Knodel unter downsyndrom-beckum@web.de.

Der Termin steht unter dem Vorbehalt, dass die Pandemie-Entwicklung ein solches Treffen zulässt.


„Wunderkerzen“ – neue Selbsthilfegruppe zum Thema „Burnout“

Warendorf, 30.09.2021: „Es ist wie bei einer Wunderkerze – ich brenne für eine Sache, leuchte hell und engagiere mich total – und irgendwann bin ich ausgebrannt, fühle mich völlig gestresst und erschöpft und kann einfach nicht mehr.“ So beschreibt die Gruppengründerin ihre Situation. Während eines Klinikaufenthaltes hat sie gute Erfahrungen damit gemacht, sich mit anderen auszutauschen. Daran möchte sie jetzt anknüpfen.

Symptome Burnout

Wer an Burnout leidet, kann mit sehr unterschiedlichen Symptomen konfrontiert sein: Häufig sind eine völlige und umfassende Erschöpfung bis zu Depression, Schlafstörungen, Versagensangst oder verschiedene körperliche Beschwerden. Lange als „Managerkrankheit“ bezeichnet, ist der Burnout inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit, Entgrenzung zwischen Beruf und Privatleben können dazu führen. Ein Burnout bringt das bisherige Leben stark ins Wanken. Oft sind Betroffene nicht mehr in der Lage, ihren Beruf auszuüben, für die Familie zu sorgen oder Beziehungen aufrecht zu erhalten. All das ist beängstigend und existenziell.

Treffen der Gruppe

Die Selbsthilfegruppe „Wunderkerzen“ soll ein geschützter Raum zum Erfahrungsaustausch sein, zum gegenseitigen Mut machen und Zurückfinden in ein lebenswertes Leben. Dazu gehört auch, auf sich zu achten, um Rückfällen vorzubeugen. Der Blick soll nach vorn gehen, nicht zurück!
Wer sich in dieser Beschreibung wiederfindet, ist willkommen. Das erste Treffen findet statt am Mittwoch, 06.10.2021 um 20:00 Uhr im Landgasthaus Brand, Dorfstr.5 in Beckum/Vellern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontaktdaten

Weitere Fragen im Vorfeld beantwortet die Gruppengründerin unter der Telefonnummer 0175 – 21-54-641 oder die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter 02581 46 799 88 oder selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org. Es wird darauf hingewiesen, dass laut aktueller Coronaschutzverordnung nur geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen dürfen.


CoDA

Selbsthilfegruppe Co-Abhängigkeit und Beziehungssucht startet in Ahlen

Warendorf, 30.09.2020: CoDA – das ist die Abkürzung für „Co-Dependents Anonymous“, anonyme Beziehungssüchtige und Co-Abhängige. Entstanden in den USA in Anlehnung an die Anonymen Alkoholiker (AA), treffen sich unter diesem Namen Menschen, die anonym in einem geschützten Rahmen an ihrer Co-Abhängigkeit arbeiten möchten. Ihr gemeinsames Ziel ist es, gesunde Beziehungen aufzubauen.

Gruppenstart in Warendorf

Im Kreis Warendorf startet eine solche Gruppe am 5. Oktober 2021 im Pauluszentrum, Raiffeisenstraße 3 in Ahlen in der Zeit von 19:30 – 21:00 Uhr. Geplant sind 14-tätige Treffen.
Co-Abhängigkeit ist eine Beziehungsstörung in dem Sinne, dass sich Menschen in schädlicher und ungesunder Weise von anderen Menschen abhängig machen und sich selbst vernachlässigen. Sie haben die Neigung, ihr ganzes Glück und Wohlergehen von anderen Menschen abhängig zu machen und darüber hinaus an Beziehungen festzuhalten, die ihnen offensichtlich schaden. Co-Abhängige neigen dazu, die Bedürfnisse anderer über die eigenen zu stellen.

Was genau ist CoDa


Die CoDA-Gruppen sind eine Gemeinschaft von Männern und Frauen mit dem gemeinsamen Ziel, gesunde und erfüllende Beziehungen aufzubauen. In regelmäßigen Zusammenkünften teilen sie ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung in dem Bemühen, eine neue Freude, Akzeptanz und Gelassenheit zu erleben.
Wesentlicher Bestandteil des Programms ist die Anonymität der Teilnehmenden, die nur ihre Vornamen nennen. Niemand führt Mitglieds- oder Anwesenheitslisten. So können Betroffene offen über Probleme sprechen. Ebenso wichtig ist die Unabhängigkeit. Die Gruppen werden von den Betroffenen selbst organisiert und finanzieren sich aus den Spenden ihrer Mitglieder.

Kontaktdaten

Eine Anmeldung vor dem ersten Treffen ist nicht erforderlich. Weitere Auskunft im Vorfeld erteilt die Initiatorin Birgit unter der Telefonnummer 0170 3262298. Allgemeine Informationen zu CoDA gibt es bei www.coda-deutschland.de. Auch die Selbsthilfe-Kontaktstelle steht unter Tel. 02581 46 799 88 für Fragen zur Verfügung.


 

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