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Bestehende Gruppen suchen Verstärkung

Die folgenden Gruppen suchen derzeit Verstärkung. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei uns. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Selbsthilfegruppe Mobbing und emotionale Erpressung sucht Verstärkung

eine Frau balanciert auf einem langen Holzbanken

Leben in Balance

Gemeinsam auf der Suche nach der inneren Balance

„Hinfallen – aufstehen – weitergehen“: Unter diesem Motto hat Nadja B. (Name geändert) eine Selbsthilfegruppe in Beckum gegründet. Immer wieder hat sie im Leben die Erfahrung von Ausgrenzung und gezieltem Mobbing gemacht. Und immer wieder ist sie in die Falle getappt, sich von anderen gefühlsmäßig unter Druck setzen zu lassen.

Inzwischen haben die ersten Gruppentreffen stattgefunden. Es wird darüber gesprochen, wie andere mit Mobbing-Erlebnissen umgehen, welche Auswirkungen Mobbing auf ihren Alltag und die sozialen Beziehungen hat und vor allem: Was kann helfen, die Opferrolle Schritt für Schritt abzulegen?
 
Bislang ist der Kreis noch recht klein. Die Gruppe ist sich aber sicher, dass noch weit mehr Menschen betroffen sind und möchten andere dazu ermutigen, das Thema „Mobbing“ in ihrem Leben aktiv anzugehen.
Ein offenes Ohr und die Bereitschaft, einander zuzuhören und sich auch selbst zu öffnen – das wünscht die Gruppe sich von weiteren Teilnehmenden. Frau B. ist selbst Ende 30 und würde sich über einen Austausch mit ungefähr gleichaltrigen Frauen und Männern freuen.

Die Treffen finden alle vier Wochen in der Zeit von 18:00 – 19:30 Uhr im Landgasthaus Brandt in Beckum-Vellern statt.
Um Anmeldung wird gebeten bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle in Warendorf, Tel. 02581 46 799 88 oder selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org.


Parkinson-Hilfe für Betroffene

Selbsthilfegruppe in Telgte wünscht sich „Zuwachs“

Parkinson – wer die Diagnose kennt – bekommt erst einmal einen Riesenschock. Doch die Erkrankung Morbus Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems und hat viele Gesichter.
Als die Gruppengründerin erfuhr, dass sie an dieser Krankheit leidet, war das erst einmal ein großer Einschnitt in ihrem Leben. Doch aufgeben kam für sie nicht in Frage. Sie suchte Kontakt zu anderen Betroffenen und gründete eine Selbsthilfegruppe. Seit 1 ½ Jahren treffen sich Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, an jedem 1. Mittwoch im Monat um 17:30 Uhr im Antonius-Wohnpark in Telgte.
 
Es geht um

• Austausch von Erfahrungen
• Informationen zum Umgang mit der Krankheit, z. B. durch Vorträge von Fachleuten
• Gegenseitige Unterstützung
• Stärkung des Selbstbewusstseins – den eigenen Weg finden

Alle machen die Erfahrung, dass man durchaus auch mit Einschränkungen zurück ins Leben finden und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. Neben dem Austausch kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Ein Ausflug zur Heidelbeerplantage Wassermann in Westbevern stieß auf reges Interesse – alle waren begeistert.

Die Gruppe ist offen für weitere Menschen, die an Parkinson erkrankt sind und gemeinsam mit anderen ihre Situation verbessern wollen. Nähere Auskünfte erteilt die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen die an einem Tisch sitzen und Kuchen essen

Der Ausflug zur Heidelbeerplantage in Westbevern kam gut an.


Wenn der Darm zum Problem wird

Selbsthilfegruppe zum Thema Darmerkrankungen sucht Verstärkung

Über das Thema Darmerkrankungen wird nicht gerne gesprochen. Zu unangenehm erscheint es, über die Schwierigkeiten und Belastungen zu sprechen, die Betroffene im Alltag erleben. Insbesondere Durchfälle und Bauchschmerzen, die durch entzündliche Darmerkrankungen oder ein Reizdarmsyndrom hervorgerufen werden, schränken den Alltag betroffener Menschen zum Teil massiv ein. „Die Krankheit ist nicht zu kalkulieren. Wenn ich eine Unternehmung plane, muss ich mir Gedanken darüber machen, wo ich ein nächstes WC finden kann. Und bereits am Morgen überlege ich, was und in welchen Mengen ich esse und trinke, damit ich möglichst lange ohne einen Toilettengang überstehe.“, so eine Betroffene.

Aber nicht nur kurzfristig wirken sich Darmerkrankungen auf das Leben aus. Neben körperlichen Problemen wie Einschränkungen bei der Nahrungsaufnahme leiden viele Betroffene unter Schlafstörungen, da sie auch nachts von Bauchschmerzen und Durchfällen geplagt werden. Akute Verschlechterungen können zu Fehlzeiten und Problemen am Arbeitsplatz führen. Und auch in der Partnerschaft und in der Familie kann die Erkrankung zu Beeinträchtigung und Konflikten führen. Die großen Belastungen, die diese Erkrankung mit sich bringt, führen nicht selten zu Ängsten und Depressionen, die häufig von der Umwelt nicht verstanden werden.

Die Selbsthilfegruppe wurde gegründet, um betroffenen Menschen die Möglichkeiten zu bieten, sich in einem geschützten Rahmen untereinander auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und Mut zu machen. Angesprochen sind alle Menschen mit Darmerkrankungen wie einem Reizdarmsyndrom oder entzündlichen Darmerkrankungen. Neben Gesprächen über die Erkrankung und deren Folgen soll der Austausch über fachliche Informationen wie beispielsweise Therapiemöglichkeiten, den Umgang mit einer Schwerbehinderung oder einer Berentung erfolgen. Außerdem sollen Kontakte zu Ärzten und weiteren Fachleuten hergestellt werden.

Interessierte können sich melden bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf unter 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org


Selbsthilfegruppe Diagnose psychisch krank

Die Selbsthilfegruppe Diagnose psychisch krank, sucht Verstärkung.

Nachfolgend stellt die Gruppe sich und Ihre Inhalte kurz vor:
Wir sind eine offene Gruppe für Menschen, die mit einer psychischen Erkrankung leben.
 
Die Ärzte sagen: Burn-Out, Psychosen, Depressionen, bipolare Störung, oder..?
Wir sagen darüber hinaus: Wir sind ein unkomplizierter Treffpunkt für Menschen in Drensteinfurt und Umgebung und bieten Menschen in ähnlichen Lebenslagen die Gelegenheit, sich kennen zu lernen.
Hier können Sie: Informationen bekommen, mal abschalten, nette Menschen kennen lernen, Freizeit gemeinsam verbringen, soziale Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen, Gleichgesinnte treffen.

Gruppe ist wichtig!

Informationen gibt es bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf 02581 46 799 88 oder per Mail an selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org


Selbsthilfegruppe chronischer Tinnitus – (k)ein stilles Leiden

„Das bisschen piepsen im Ohr, du stellst dich aber wieder an heute…“ – diesen und ähnliche Sätze hören viele Menschen, die unter chronischem Tinnitus leiden leider oft. Dabei ist dieses Leiden hier wirklich wörtlich zu nehmen. „Es ist kein leises Piepsen oder Rauschen was ich höre, es ist wie eine Kreissäge im gleichen Raum, die einfach nicht ausgestellt wird“, beschreibt ein Teilnehmer seinen Tinnitus.

Der Bedarf zu Austausch, gegenseitiger Unterstützung und Hilfestellung oder einfach nur Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen, ist groß. Die Lebensqualität leidet sehr unter dem chronischen Tinnitus. Die unsicheren medizinischen Prognosen tragen dazu bei und verstärken das Leid noch. Nach Auskunft der Betroffenen können Ärzte ihnen bisher nicht oder nur sehr eingeschränkt helfen. Es gibt zwar verschiedene medizinische Ansätze zur Therapie, wie verhaltenstherapeutische Maßnahmen, Bewältigungstraining und Entspannungstechniken, die helfen sollen, besser mit dem Tinnitus umzugehen. Auch so genannte Rauschgeräte, die Tinnitus Geräusche übertönen oder mit anderen Geräuschen vom Tinnitus ablenken sollen, sind bekannt. Leider sind diese aber lange nicht in allen Fällen auch wirksam. Oft entsteht der Eindruck von Hilflosigkeit und Betroffene fühlen sich der Erkrankung ausgeliefert.

Die Selbsthilfegruppe zum Thema Tinnitus will Betroffenen nun die Möglichkeit bieten, sich über ihre Erkrankung auszutauschen und ihr Leiden zu lindern. So können zum Beispiel Bewältigungsstrategien und Verhaltensweisen im Umgang mit dem Tinnitus besprochen werden. Für die Gruppe steht der Austausch mit anderen Betroffenen an erster Stelle.

Außerdem können Informationen über Mediziner, alternative Behandlungsmethoden etc. ausgetauscht werden. Auch Referenten einzuladen oder Tagungen zum Thema zu besuchen ist Ziel der Gruppengründer.

Wenn auch Sie von einem chronischen Tinnitus betroffen sind und sich für die Selbsthilfegruppe interessieren, melden Sie sich gerne in der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Kreises Warendorf unter 02581 46 799 88 oder per Mail an: selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org


Al-Anon Warendorf

Seit 35 Jahren trifft sich die Selbsthilfegruppe der Angehörigen alkoholkranker Menschen, Al-Anon, dienstags in Warendorf. Vor 42 Jahren trafen sich ein paar Frauen, die unter dem übermäßigen Trinkverhalten ihres Partners litten, zunächst in Münster. Eine von ihnen, Ruth, die in diesem Jahr 90 Jahre alt wird, gründete 7 Jahre später die Warendorfer Gruppe. Seit einigen Jahren ist der Treffpunkt der „Dienstagsgruppe“ im Pfarrheim St. Marien der Laurentius Gemeinde am Marienkirchplatz 7-8.

Al-Anon ist eine Selbsthilfegruppe von Angehörigen und Freunden von Alkoholikern und wurde 1951 in den USA gegründet. Bei den sogenannten Meetings tauschen sich Angehörige und Freunde von Alkoholikern aus, „um ihre gemeinsamen Probleme zu lösen“, so steht es in der Präambel.

Al-Anon Mitglieder helfen sich selbst und anderen bei der Bewältigung der Probleme. Der Wunsch eines Angehörigen, dass das Trinken aufhören möge, führt die meisten Hilfesuchenden in die Meetings. Ein Erfolgsrezept gibt es nicht, doch kann jeder Betroffene etwas tun, damit er unter den Zuständen nicht mehr so leidet.

Al-Anon ist eine weltweite Bewegung, die (genau wie die der Anonymen Alkoholiker) in den USA entstanden ist. Die Al-Anon Familiengruppen, die das Zwölf-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker übernahmen, sind eine selbständige Gemeinschaft, die sich durch ihre eigenen freiwilligen Beiträge erhält und ohne Spenden von außerhalb seit nunmehr fast 50 Jahren in Deutschland Hilfe anbietet. Es gibt hierzulande ca. 600 Al-Anon Gruppen. Weltweit gibt es in mehr als 112 Ländern über 30.000 Al-Anon Familiengruppen, (Alcoholics Anonymous Family Groups).
Die Al-Anon Familiengruppen sind die einzige weltweite Organisation, die ein Selbsthilfe-Programm nur für Familien und Freunde von Alkoholikern anbietet. 1967 wurde die erste Al-Anon Gruppe in Deutschland gegründet. Ein Gruppenfinder auf der Website www.al-anon.de erleichtert das Finden der Gruppe in der Nähe. In diesem Jahr feiert Al-Anon Deutschland das 50 jährige Bestehen der ersten Gruppe in Mühlheim.

Anonymität ist eine der wichtigsten Grundregeln der Gemeinschaft. Bei der Lösung der Probleme, die durch Alkoholismus entstanden sind, gibt es für die Angehörigen Hoffnung und Hilfe. Doch dafür ist der Schritt in die Gruppe die erste Voraussetzung.

Die Mitarbeiter der Selbsthilfe-Kontaktstelle durften zwei Vertreterinnen der Al-Anon Gruppe Warendorf kennenlernen. In einem sehr eindrücklichen Gespräch sprachen wir über die Situation in der Gruppe und über die Beweggründe, warum die Gruppe besucht wird. Die Mitglieder der „Dienstagsgruppe“ sind stolz darauf, dass ihre Gruppe so lange Bestand hat und so vielen Menschen helfen konnte. „ Die Hilfe ist so weit wie das nächste Telefon“. 35 Jahre Erfahrung und Engagement, das macht Mut. So berichtete eine Teilnehmerin: „Ich konnte jahrelang nicht mit meinem Sohn sprechen. Durch die Gruppe konnte ich wieder Kontakt zu ihm aufnehmen.“

Um sich die Arbeit der Al-Anon Gruppe besser vorstellen zu können, bzw. eine Idee davon zu bekommen, wie es Angehörigen von Alkoholikern geht, wurde uns ein Radio-Reportage von den Gruppenvertreterinnen zur Verfügung gestellt. Hier finden Sie den Link, um sich den Beitrag anzuhören

Für ein erstes Gespräch, das die Scheu nehmen und die Hemmschwelle, in die Gruppe zu kommen, senken soll, stehen folgende Telefonnummern zur Verfügung: Emma, Tel: 0157 34 200 329, Dieter. Tel: 0171 33 83 424. Informationen erteilt auch - die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf, Tel: 02581 46 799 88 oder unter selbsthilfe-warendorf@paritaet-nrw.org

 

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