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Berichte und Veranstaltungen von Selbsthilfegruppen

Rheuma-Liga fordert mit „Mach die Welle-Petition“ Unterstützung für Rheuma-Betroffene

© Deutsche | Rheuma-Liga

Warendorf, 13.07.2020: Mit der Online-Petition „Mach die Welle für Menschen mit Rheuma“ setzt sich die Deutsche Rheuma-Liga bundesweit für die mehr als 200.000 Rheuma-Patienten ein, die seit Beginn der Corona-Pandemie auf einen lebensnotwendigen Therapiebaustein verzichten müssen: das funktionsbezogene Bewegungstraining im Wasser oder in der Turnhalle. „Ich leide unter rheumatoider Arthritis. Durch das seit der Corona-Pandemie zwangsweise eingestellte Funktionstraining hat sich mein Gesundheitszustand deutlich verschlechtert. Ich lebe aktuell mit dauerhaft starken Schmerzen und massiven Bewegungs-einschränkungen. Meine Einnahme von Schmerzmitteln ist in dieser Zeit rapide gestiegen“, berichtet die Rheuma-Patienten Marianne Korinth (59). „Bewegung ist das A und O in der Rheuma-Therapie“, bestätigt der orthopädische Rheumatologe Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann. Ohne das funktionsbezogene Training, so das Vorstandsmitglied der Deutschen Rheuma-Liga, drohen den Patienten vielfach unwiederbringliche Langzeitschäden an den Gelenken.

Krankenkassen wollen Corona-Mehraufwand nicht zahlen


Zwar arbeitet die Deutsche Rheuma-Liga als ehrenamtliche Anbieterin der ärztlich verordneten Kassenleistung Funktionstraining mit Hochdruck an der Wiederaufnahme des lebensnotwendigen Therapiebausteins. Doch verursachen die durch die COVID-19-Pandemie nötigen Hygienemaßnahmen so erhebliche Mehrkosten, dass die gemeinnützige Organisation ohne staatliche Unterstützung an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit getrieben wird. „Die Krankenkassen als unser Vertragspartner sind bisher nicht bereit, die Vergütungssätze für die Mehraufwände beim Funktionstraining zu erhöhen. Sie berufen sich auf fehlende gesetzliche Regelungen. Mit unserer Petition fordern wir deshalb die Politik auf, hier schnell Abhilfe zu schaffen: Herr Bundesminister Spahn, lassen Sie Menschen mit Rheuma jetzt nicht fallen und schaffen Sie eine gesetzliche Regelung, damit rheumakranke Menschen auch in Zukunft das Funktionstraining erhalten können!“, erklärt Rotraut Schmale-Grede, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga. Die Bundesregierung habe in den letzten Monaten zahlreiche gesetzliche Regelungen auf den Weg gebracht, um das Gesundheitswesen während der Pandemie zu stützen. Die Appelle chronisch rheumakranker Menschen an die Politik, auch das Funktionstraining dabei zu berücksichtigen, blieben bisher jedoch ungehört.

Rheuma-Liga macht die Welle

Um die Nöte der Rheuma-Patienten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, begleitet die Deutsche Rheuma-Liga die Online-Petition mit der Socialmedia-Challenge „Mach die Welle!“. Den Start der Kampagne können Interessierte auf den folgenden verfolgen und auch teilnehmen:


Vortragsreihe der Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Ostbevern/Telgte 2020

Ob die Veranstaltungen statt finden werden, erfahren Sie direkt beim Veranstalter. Kontaktdaten finden Sie am Ende der Auflistung

11. März 2020
Ort: Maria Rast | Eichenweg 28 | 48291 Telgte
Beginn: 18.00 Uhr
Thema: Leistungen der Pflegeversicherung für Haushaltshilfen
Referent: Martin Kamps (Dipl. Gerontologe, Pflege- und Wohnberatung Ahlen)

08. April 2020
Ort: Edith-Stein-Haus | Bahnhofstr. 1 | 48349 Ostbevern
Beginn: 18.00 Uhr
Thema: Schwerhörigkeit im Alltag
Referent: Jürgen Brackmann (Deutscher Schwerhörigenbund)

13. Mai 2020
Ort: Maria Rast | Eichenweg 28 | 48291 Telgte
Beginn: 18.00 Uhr
Thema: Pflegegrade
Referentin: Frau Friedrich (Wohn- und Pflegeberatung Kreis Warendorf)

10. Juni 2020
Ort: Edith-Stein-Haus | Bahnhofstr. 1 | 48349 Ostbevern
Beginn: 18.00 Uhr
Thema: Das Cochlea Implantat - Die verschiedenen Anbieter und Unterschiede
Referent: Kevin Steier (Hörgeräteakustik-Meister)

08. Juli 2020
Ort: Maria Rast | Eichenweg 28 | 48291 Telgte
Beginn: 18.00 Uhr
Thema: Hält Alkohol im Alter fit?
Referentin: Frau Dr. Petra Dieckmann (Oberärztin Maria Frieden)

09. September 2020
Ort: Maria Rast | Eichenweg 28 | 48291 Telgte
Beginn: 18.00 Uhr
Thema: Sturzprävention - Praktische Übungen
Referentin: Frau Neuhaus

22. Oktober 2020

Ort: Edith-Stein-Haus | Bahnhofstr. 1 | 48349 Ostbevern
Beginn: 18.00 Uhr
Thema: Alltagsbelastungen durch Tinnitus & Schwerhörigkeit - Was kann ich als Betroffener tun?
Referent: Dr. Kratzsch (Ärztlicher Direktor der Varmed-Rehaklinik in Bad Grönebach, Allgäu)

11. November 2020
Ort: Maria Rast | Eichenweg 28 | 48291 Telgte
Beginn: 18.00 Uhr
Thema: Der falsche Polizeibeamte
Referent: Carsten Soszynski (Kriminalkommissar Kreispolizeibehörde Warendorf - Abt. Kriminalprävention/Opferschutz

Bei Interessen an einer einer Teilnahme wenden Sie sich bitte direkt an Jürgen Brackmann unter: Tel.: 02504 8099 oder per Email an: juergenbrackmann@web.de


Suchtbrücke e.V. veranstaltet Kanutour

Warendorf, 23.07.2018: Bei hochsommerlichen Temperaturen lud das Vorstandsteam von Suchtbrücke e.V. aus Oelde zur traditionellen Kanutour auf der Lippe ein. Teilnehmer aus dem Münsterland, Ostwestfalen und aus Bremerhaven nahmen bei dieser anderen Art von Selbsthilfearbeit teil.

Neue Ufer sicher zu erreichen ist im direkten Sinne das wichtigste Ziel beim Kanusport. Dies gilt auch für Menschen mit Suchtproblemen nach einem Neuanfang in ein abstinentes Leben.

Dirk Offergeld vom Team erklärt: „Kanufahren spielt sich auf dem Wasser ab und nicht im Gruppenraum. Aber je mehr es um das Boot schäumt, je höher die Wellen und wilder die Fluten, um so dankbarer wird man sein, wenn man um die Gefahren weiß, die Situationen einschätzen und beherrschen kann und nicht selbst von ihnen beherrscht wird.“

Diese Sicherheit zu erlangen, die eigenen Grenzen kennen zu lernen und die Lust zu wecken, die Grenzen durch bedachtes, schrittweises Steigern der eigenen Fähigkeiten mehr und mehr zu erweitern, ist das Ziel der etwas anderen Selbsthilfearbeit.
Während der dreistündigen Tour auf der Lippe, fand in den Kanus ein reger Austausch zwischen Betroffene, Angehörige und am Thema Interessierte statt. Ein Sprung ins kühle Nass war willkommen und gewollt.

In einem waren sich die Teilnehmer beim anschließenden Grillen einig: Im nächsten Jahr paddeln wir wieder mit!

www.jumus.de

(Text © Dirk Offergeld)

Menschen stehen vor einem großen Auto

© Suchtbrücke e.V.

Menschen sitzen in einem Kanu auf einem Fluß

© Suchtbrücke e.V.


Selbsthilfe goes Radio

Warendorf, 28.06.2018: Selbsthilfe im Radio – haben wir im Kreis Warendorf! Eine Gruppe aktiver Selbsthelferinnen und Selbsthelfer hat inzwischen mehrere Beiträge für den Bürgerfunk Warendorf produziert und dabei Selbsthilfegruppen vorgestellt sowie über den Tag der Begegnung in Beckum berichtet. Die Sendungen wurden bereits bei Radio WAF veröffentlicht und sind inzwischen in der der Mediathek www.nrwision.de.eingestellt. Einfach den Suchbegriff „Bürgerfunk Warendorf“ eingeben - schon können Sie die Sendungen nachhören!


Selbsthilfegruppen machen Radio

Warendorf, 26.02.2018: „Wir hatten alle einen Riesenspaß“ – so das Fazit einer fünfköpfigen Gruppe von Selbsthilfe-Aktiven, die sich Ende Januar im Studio 213 der Volkshochschule Warendorf trafen, um eine weitere Sendung für den Bürgerfunk Warendorf zu produzieren. Nachdem sich bereits im letzten Jahr sechs Selbsthilfe-Aktive in einem Kurs für das Produzieren von Beiträgen für den Bürgerfunk qualifiziert hatten, ist dies bereits der dritte Beitrag der engagierten Ehrenamtler in Eigenregie.

Al-Anon im Radio

In der aktuellen Sendung geht es um die Selbsthilfegruppe Al-Anon. Was heißt das und was passiert in den Gruppen? Eingestimmt von Peter Alexanders Hit „Die kleine Kneipe“ klärte Emma, Ansprechpartnerin der Selbsthilfegruppe in Warendorf, auf: Al-Anon-Gruppen sind Familiengruppen von Angehörigen und Freunden alkoholabhängiger Menschen. Aufbau und Ablauf der Gruppentreffen ähneln denen der Anonymen Alkoholiker. In den Gruppen geht es darum, Angehörige und Freunde Alkoholerkrankter zu stärken sowie Trost und Hilfe anzubieten. Der Aspekt der Anonymität spielt in diesen Gruppen eine besonders große Rolle.

Zwischen abwechslungsreichen Musikbeiträgen erfahren interessierte Zuhörer*innen von Anja, die ihre Kindheit in einem Alkoholiker-Haushalt verbrachte und vom ehemaligen „Vorzeigekind“, das in späteren Jahren immer häufiger zur Flasche griff und dessen Familie daran zu zerbrechen drohte. Allen Betroffenen half der Besuch einer Al-Anon-Gruppe. Weltweit haben die Al-Anon-Gruppen 24.000 Mitglieder, bundesweit ca. 2.400. Im Kreis Warendorf gibt es Al-Anon-Selbsthilfegruppen in Ahlen und Warendorf. Weitere Informationen über die Al-Anon-Familiengruppen erhalten Sie unter www.al-anon.de oder direkt über Emma unter 0157 34200329.

Die Sendung wurde am 07. Februar um 20:00 Uhr im Bürgerfunk Warendorf (Radio WAF) ausgestrahlt.

Selbsthilfegruppen in Aktion
Quelle: © "Emma"

 

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