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Aktuelles/Informationen 2018

Hier können Sie unsere Berichte und Informationen aus 2018 noch einmal nachlesen.

Fortbildung: Der Weg zum eigenen Flyer
Kreative Tipps vom Profi

Warendorf, 08.10.2018: Öffentlichkeitsarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil in der Selbsthilfearbeit. Mit Hilfe der Öffentlichkeitsarbeit können Selbsthilfegruppen über ihre eigene Gruppe informieren und neue Interessierte gewinnen. Neben Zeitungsartikeln, „Mund-zu-Mund-Propaganda“, der Nutzung Sozialer Medien oder einem eigenen Internetauftritt sind Flyer ein geeignetes Mittel, um auf die Selbsthilfegruppe aufmerksam zu machen.

Flyer-Gestaltung: Tipps vom Profi

Doch wie gestaltet man einen Flyer so, dass er anschaulich „rüberkommt“ - mit nicht zu vielen, aber auch nicht zu wenigen Informationen und Bildern? Holger Lange, Inhaber der Agentur „Internet & Medien Dienstleistungen“ und Sachbearbeiter beim Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt des Paritätischen im Kreis Steinfurt, zeigte im Seminar „Der Weg zum eigenen Flyer“ wie man es richtig macht. Am 27. September 2018 fanden sich interessierte Selbsthilfe-Aktive in der Waterstroate ein, um anhand konkreter Beispiele zu lernen, Flyer aufmerksamkeitsfördernd zu gestalten.

Kurz und prägnant

Schnell war klar: Flyer müssen kurz und prägnant sein. Ansprechende Texte, die in wenigen Worten das Wichtigste erfassen, dazu ansprechende Überschriften sowie richtig gesetzte Bild-Akzente – fertig ist der „gute“ Flyer.

Die Teilnehmenden erhielten sehr anschauliche Tipps, wie sie auf dem heimischen Rechner professionell aussehende Faltblätter erstellen: Vom sinnvollsten Format über den einfachen Einbau von wirkungsvollen grafischen Elementen bis zur geschickten Platzierung von Fotos war alles dabei. Und damit der Profi während der Fortbildung nicht zu schnell mit dem Programm „zauberte“, wurde kurzerhand eine Teilnehmerin an den Rechner gesetzt. Mit konkreten Ideen für ihre eigenen Gruppenflyer gingen die Teilnehmenden nach Hause.

Hier gelangen Sie zur Homepage von Holger Lange.

Eine Frau und ein Maann stehen vor einer Leinwand und schauen in die Kamera

Sabine Tenambergen und Holger Lange


KOSA Fortbildung Arzt - Selbsthilfe Kommunikation am 07.09.2018

Zusammenarbeit mit Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen
Spannende Fortbildung in der Selbsthilfe-Kontakstelle Kreis Warendorf


Warendorf, 11.09.2018: Eins der Dauerthemen in der Selbsthilfe ist die Zusammenarbeit mit Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen. Fragen wie:
"Wie schaffe ich es, dass meine Hausärztin Menschen in meine Selbsthilfegruppe vermittelt?" Oder: "Wie gelingt es mir, einen Facharzt als Referenten für einen Gruppenabend zu gewinnen?" beschäftigen viele Selbsthilfe-Aktive.
Es gibt sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Ärzten und Therapeuten - von "sehr aufgeschlossen" bis "ablehnend".
So war das Interesse auch groß an einer Fortbildung der KOSA in der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf am 07. September 2018. Hinter der Abkürzung "KOSA" verbirgt sich die "Kooperationsberatung für Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeuten", die zur kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe gehört.
Die beiden Mitarbeiterinnen Doris Schlömann und Beate Schlegel schilderten anschaulich die Fallstricke der zwischenmenschlichen Kommunikation. Die Teilnehmenden überlegten, was eigentlich ein "gutes" Gespräch ausmacht und was sie selbst dazu beitragen können. Praktisch geübt wurde natürlich auch. Einige konnten in die Rolle des "Herrn Doktors" schlüpfen und mit einem Selbsthelfer diskutieren.
Am Ende des Tages war allen noch einmal deutlich geworden, wie schnell Missverständnisse entstehen und wie wichtig es ist, eine gute Gesprächsstrategie zu haben. Folgerichtig gab es noch eine Checkliste für die Vorbereitung einschlägiger Gespräche.

3 Frauen stehen in einem Raum und schauen in die Kamera

Foto © Der Paritätische: v.l.n.r. Doris Schlömann, Beate Schlegel (KOSA) und Sabine Tenambergen (Selbsthilfe-Kontakstelle)


Selbsthelferinnen und Selbsthelfer folgen der Einladung des SPD-Abgeordneten Bernhard Daldrup (MdB)

Warendorf, 28.06.2018: Ein volles Programm erwartete die Teilnehmer*innen auf der Tagung für politisch Interessierte vom 10. – 12. Juni 2018 in Berlin. Der SPD-Abgeordnete und MdB Bernhard Daldrup machte ein Versprechen wahr: Er ermöglichte einer Gruppe von Selbsthelferinnen und Selbsthelfern sowie zwei Mitarbeiterinnen vom Mütterzentrum Beckum e.V., das politische Umfeld in Berlin sozusagen aus erster Hand zu erleben.

Zahlreiche Stationen im Regierungsviertel
Am Sonntagvormittag ging es mit einer gemeinsamen Zugfahrt ab Hamm los. Vor Ort wurde die Gruppe von Florian Westerwalbesloh, einem Mitarbeiter von Bernhard Daldrup, begleitet, der auch die Unterkunft sowie das Mittag- und Abendessen organisiert hatte.

Das straffe Programm umfasste neben einer Stadtrundfahrt durch Berlin, den Besuch des Holocaust-Mahnmals und der Führung durch die Dauerausstellung „Tränenpalast“ verschiedene Stationen im politischen Berlin. Es fand ein Informationsgespräch im Willy-Brandt-Haus statt, und im Paul-Löbe-Haus hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit dem MdB zu diskutieren. Bernhard Daldrup, nahm sich dabei viel Zeit für das Gespräch und führte die Gruppe im Anschluss durch einen Teil des unterirdischen Tunnelsystems, das das Regierungsviertel durchzieht. So gelangte die Gruppe auf einem besonderen Weg vom Paul-Löbe-Haus zum Reichstag und konnte einen Blick auf den Deutschen Bundestag werfen.

Positive Effekte für die Teilnehmenden
Nach der Rückkehr am Dienstagabend waren die Teilnehmenden voll mit Eindrücken und Erlebtem. Ein Teilnehmer beschrieb es so: „Mir hat es sehr gut gefallen und bin jetzt ko. Es gab viele Inputs und Gespräche – auch mit den anderen Selbsthilfegruppen. Ich habe vorher noch nie ein Regierungsgebäude von innen gesehen – super, dass es diese Möglichkeit gab.“

eine Gruppe von Menschen steht zusammen und schaut in die Kamera

Foto: © Florian Westerwalbesloh: Gruppenfoto Berlinfahrt 2018


Elternzeitvertretung in der Kreisgruppe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW in Warendorf

Warendorf, 11.06.2018: „Jetzt beginnt für mich ein neues, spannendes Kapitel“, freut sich Lena Bringenberg, Kreisgruppengeschäftsführerin in der Dependance des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW in Warendorf. „Aber die Arbeit wird mir schon fehlen – die Unterstützung und Begleitung der Mitgliedsorganisationen, die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle, die politischen und öffentlichkeitswirksamen Aufgaben – das ist sehr spannend und abwechslungsreich“, ergänzt sie.

Lena Bringenberg, seit Sommer 2015 Geschäftsführerin in Warendorf, geht Mitte Mai in Elternzeit. Ihre Nachfolge tritt Julia Stegt an, die zudem die Paritätische Kreisgruppe in Gütersloh betreuen wird. Ab dem 01.06.2018 ist sie zuständig für beide Kreisgruppen mit insgesamt 78 Mitgliedsorganisationen. Die Sozialwissenschaftlerin (M.A.) und Diplom Oecotrophologin leitete zuletzt als Gleichstellungsbeauftragte das Gleichstellungsbüro des Landkreises Grafschaft Bentheim. Davor war sie unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Bereichen Sozialpolitik und Soziale Arbeit an der Universität Duisburg-Essen und der Fachhochschule Kiel tätig.

„Ich freue mich darauf, die Interessen unserer Mitgliedsorganisationen in den beiden Kreisen zu vertreten, sie zu unterstützen und zu beraten und mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf zusammenzuarbeiten“, so Stegt. „Ganz besonders ist es für mich, die beiden Kreise wieder neu kennenzulernen“, freut sich die 41-jährige, die bis zu ihrem 14. Lebensjahr in Füchtorf – an der Grenze zwischen beiden Kreisen – aufgewachsen ist

Im Team der Selbsthilfe-Kontaktstelle bleibt mit Sabine Tenambergen und Christiane Vollmer alles „beim Alten“, ebenso mit Daniela Rehnen in der Sachbearbeitung. Auch die Angebote des Verbandes werden alle weitergeführt.

„Jetzt geht es ans Vorstellen, Kennenlernen und als Team zusammenzufinden“, blickt Julia Stegt den neuen Aufgaben mit Vorfreude entgegen.

Herzlich Willkommen, Frau Stegt!

2 Frauen schauen in die Kamera

Foto: © Der Paritätische: Julia Stegt und Lena Bringenberg (beide der Paritätische NRW Kreis Warendorf)


Selbsthilfe-Kontaktstelle beim Praxisnetz B-E-O

Warendorf, 29.03.2018: Gern nahm das Praxisnetz B-E-O (Beckum-Oelde-Ennigerloh) das Angebot der Selbsthilfe-Kontaktstelle an, den niedergelassenen Ärzt*innen das Thema Selbsthilfe vorzustellen.
Christiane Vollmer und Sabine Tenambergen wurden am 20.03.2018 in die Vollversammlung des Praxisnetzes nach Enniger eingeladen. Als Vertreterin der Selbsthilfe berichtete Monika May über die Selbsthilfegruppe Parkinsonerkrankter aus Telgte. Ergänzend stellte Sabine Tenambergen noch das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe vor.

Dr. Holger Hahne, Orthopäde aus Oelde und Sprecher des Praxisnetzes sowie die ca. 20 weiteren teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte zeigten sich sehr interessiert. Besonders die Vielfalt der vertretenen Themen, die Anzahl der Selbsthilfegruppen und die individuelle Beratung seitens der Kontaktstelle beindruckten die Zuhörer.

Auch die klare Haltung der Kontaktstellen-Mitarbeiterinnen zu Möglichkeiten und Grenzen der Selbsthilfe kam gut an.
Besonders überzeugend war der Vortrag von Monika May, die als Betroffene kurz auf ihre Krankengeschichte einging und dann sehr praxisnah über die Aktivitäten ihrer Parkinson-Gruppe berichtete.

Fazit: Die Teilnehmer*innen nahmen den Gedanken mit nach Hause, dass Selbsthilfe für einige Patientinnen und Patienten neben der ärztlichen Behandlung eine gute Möglichkeit sein kann, ihre Situation zu bewältigen. Informationsmaterial wurde auf jeden Fall reichlich mit in die Praxen genommen.


CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier und Henning Rehbaum besuchen den Paritätischen im Kreis Warendorf

Warendorf, 16.03.2018: Die neue NRW-Landesregierung hat sich konstituiert und die neu in den Landtag gewählten Abgeordneten wie auch die "alten Hasen" arbeiten sich in ihre Aufgaben ein. Dazu gehört natürlich auch, die im Wahlkreis tätigen Organisationen, Unternehmen und Institutionen, wie Vereine und Verbände zu besuchen und ihre Sorgen und Nöte mit in die Beratungen nach Düsseldorf zu nehmen.

So besuchten Daniel Hagemeier und Henning Rehbaum am 23.02.2018 auch die Paritätische Kreisgruppe und Selbsthilfe-Kontaktstelle in Warendorf. Thema des Gesprächs waren drängende Reformvorhaben der Landesregierung, z.B. die Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) zur Verbesserung der finanziellen Ausstattung von Kindertageseinrichtungen. Auch der zunehmende Fachkräftemangel in den sozialen Berufen kam zur Sprache. „Wir hoffen bei der Gewinnung von Fachpersonal auf die Unterstützung der Politik“, so Lena Bringenberg. Insbesondere wünsche man sich neben qualifizierten Bewerberinnen mehr männliche Erzieher und Grundschullehrer.

Am Herzen lag den Gesprächsteilnehmern auch die langfristige Absicherung Schulsozialarbeit. Die neue Landesregierung stellt die bisherigen finanziellen Mittel für die Schulsozialarbeit bis 2022 bereit, danach ist die Aufrechterhaltung des Angebots ungewiss.

Auch der Umsetzungsprozess des Bundesteilhabegesetzes in NRW, die Würdigung der Arbeit von Betreuungsvereinen, Integrationshilfe und der Offene Ganztag kamen zur Sprache.

Henning Rehbaum (CDU Landtag), Lena Bringenberg (Kreisgruppengeschäftsführerin), Christiane Vollmer (Selbsthilfe-Kontaktstelle), Daniel Hagemeier (CDU Landtag)

Foto © Der Paritätische Warendorf: v.l.n.r.: Henning Rehbaum (CDU Landtag), Lena Bringenberg (Kreisgruppengeschäftsführerin), Christiane Vollmer (Selbsthilfe-Kontaktstelle), Daniel Hagemeier (CDU Landtag)

 

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